Verbandsneuigkeiten
10/11
Konflikte – erst mal bei sich selber schauen!
EFAKS-Tagung: Kommunikation mit unzufriedenen Angehörigen
Größere und kleinere Reibereien mit Angehörigen stehen bei allen Pflegenden auf der Tagesordnung. Sie sind normal und gehören dazu, wenn Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Meinungen aufeinander prallen.
Doch wenn die Stimmung immer getrübter wird und wenn sich innerlich alle Nackenhaare aufstellen, wenn Angehörige mal wieder berechtigt oder unberechtigt „nörgeln“, muss man sich Gedanken darüber machen, worüber man sich genau ärgert und wie man besser miteinander kommunizieren könnte.
Diese und andere Erfahrungen zum Thema waren der Grund für 30 TeilnehmerInnen, die aus ganz Deutschland zu dem interessanten Seminar mit der Kommunikationstrainerin Aurora Matticoli nach Darmstadt gekommen waren, aktiv an diesem Fachtag teilzunehmen.
Konflikt als Chance
Aurora Matticoli, selbst erfahrene Krankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe und Kommunikationscoach, machte deutlich, dass Konflikte zum Leben dazu gehören und sie als Chance betrachtet werden sollten. Ihnen mit Interesse und Humor, aber auch Ernsthaftigkeit zu begegnen, sei eine wichtige Grundlage, Konflikte besser lösen zu können.
In einem ersten Gruppenauftrag konnten sich die TeilnehmerInnen darüber Gedanken machen, was Ihnen zum Thema Konflikt einfällt, welche Assoziationen sie hierzu haben und welche Wünsche und Erwartungen sie an das Seminar haben. Diese waren erwartungsgemäß unterschiedlich, bezogen sich aber meist darauf, Grundlagenwissen zum Thema zu erlangen und vor allem Konfliktlösungsstrategien mit nach Hause nehmen zu können.
Dies nahm die Referentin zum Anlass, immer wieder an zahlreichen aus der Gruppe vorgebrachten Praxisbeispielen zu arbeiten und hier zunächst Analyseverfahren für konfliktreiche Situationen zu liefern.
So wurde zunächst geklärt, was genau ein Konflikt ist und welche Ursprünge es für Konflikte geben kann. Dieser angespannte Gefühlszustand durch unvereinbare Positionen in einer Person selbst oder zwischen mehreren Menschen entsteht z.B. durch unterschiedliche Wahrnehmungen, unterschiedliches Wissen und Erfahrungen zu einem Sachverhalt, unterschiedliche Gefühle und Empfindungen, unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen und verschiedene Werte und Haltungen. Wie wir dann mit Konflikten umgehen, ist entscheidend geprägt durch unsere eigene Historie, unsere Sozialisation. Hier hilft ein Blick „zurück“ und die Frage: Wie habe ich als Kind Konflikte erlebt und darauf reagiert? Wie haben meine Eltern Konflikte ausgetragen? Und: Wie verhalte ich mich heute bei Streitigkeiten, Kritik?
Nach dieser Selbstreflexion wurden die unterschiedlichen Arten von Konflikten angesprochen. So unterscheidet man zwischen Verteilungs-, Ziel-, Beziehungs-, Rollen-, Macht-, Informations-, Wert- und Identitätskonflikten.
Auch zur Identifikation dieser Aspekte wurde wieder mit Konfliktbeispielen aus der Praxis gearbeitet. Es wurde sehr deutlich, dass Pflegende viel Macht haben, Personen zu verurteilen und Konflikte hierdurch weiter eskalieren zu lassen. Hilfreich hier, so die Referentin, sei das Betrachten der Konflikte als eine Art Theaterspiel. Die Person die vermeintlich stört, müsse mit ihrer „Hauptrolle“ anerkannt und es müsse versucht werden, die Hintergründe für ihr Handeln zu ermitteln. Dies könne in Bezug auf unzufriedene Angehörige auch bedeuten, mehr Wissen über diese Person haben, bzw. viel nachfragen zu müssen. Konfliktanlyse sei gleichsam Detektivarbeit, so die Referentin.
Als hilfreiches Hintergrundwissen wurde auch die Auseinandersetzung mit der Bedürfnispyramide nach Maslow empfohlen. Jeder Konflikt hat hier in der Nichterfüllung eines Bedürfnisses seinen Ursprung.
Konflikt – und nun?
Wie aber kann man nun einen Konflikt lösen? Auch dieser Frage wurde ausführlich nachgegangen.
Zielführend ist hier eine Konfliktanalyse, die vier wesentliche Aspekte beleuchtet:
1. Wie heißt der Konflikt? – Thema des Konfliktes?
2. Wer ist an dem Konflikt beteiligt? – Welche Personen?
3. Was tun/sagen die Beteiligten? – Was konkret ist passiert?
Was wurde gesagt?
4. Warum verhalten sich die Beteiligten so? Welche Beweggründe/ Absichten haben die Beteiligten?
Wichtig ist insbesondere das Betrachten des sozialen Systems, dessen Teil die Person ist. Die Beweggründe sind sehr stark hierdurch geprägt und diesbezügliche Kenntnisse können helfen, die Reaktionen wie Angriff, Rückzug oder Interaktion besser zu verstehen.
Werden Konflikte nicht gelöst oder unbearbeitet gelassen, kommt es früher oder später zur Eskalation, dem berühmten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
Konflikte lösen, heißt HÖREN
1. Was sagt der Andere?
2. Wie meint er das, was er sagt?
3. Was habe ich gehört?
4. Woran erinnert mich das Gesagte?
Dies sind die vier Kernfragen, die zur Lösung eines Konfliktes in einem ersten Schritt ausreichend beantwortet werden müssen. Eine solche ausführliche Selbstanalyse ermöglicht dann, in einem zweiten Schritt Ziele und Absichten der Beteiligten besser ermitteln zu können, um anschließend die einzelnen Konfliktfelder oder Probleme nach Sachthemen (Was ist mein Problem, was ist das Problem des Anderen?) auflisten zu können. Abschließend müssen dann Abmachungen getroffen werden, die dann später in einem Gespräch überprüft werden müssen. Grundlegend wichtig ist, bei den Schritten der Konfliktlösung auf Interpretationen zu verzichten und sich an die Fakten zu halten.
Nach vielen Stunden interessierten Zuhörens und vielen Gruppen- und Privatgesprächen ging ein vielseitiger Fachtag zu Ende, den die Beteiligten durch ihren Applaus als informativ und gelungen bewerteten. Vielfach wurde der Wunsch laut, sich jetzt noch weitergehend mit Kommunikationstheorien zu beschäftigen. Hierzu wird der Fachverband in Zukunft sicherlich weitere Angebote mit Aurora Matticoli, einer wirklich kompetenten und unterhaltsamen Kommunikationstrainerin, machen können.
05/11
Jahresseminar 2011 und EFAKS-Mitgliederversammlung
Neuigkeiten und Aha-Effekte
Wenn Kollegen zu Feinden werden –
Horizontale Feindseligkeit in der Pflege (Katharina Jost)
Auch schönster Sonnenschein konnte die 21 Teilnehmerinnen des Seminars mit Aurora Matticoli am 07.04.2011 nicht daran hindern, aktiv zuhörend, spielend und erfahrend am Geschehen teilzunehmen.
Einsteigend sollten sich alle Teilnehmerinnen jedoch zunächst über ihre Motivation klar werden, warum sie heute am Seminar zum Thema „Feindseligkeit“ teilnehmen.
Unterschiedlich wie die Teilnehmerinnen selbst waren die Antworten. So waren Gründe wie „Interesse am Thema“ ebenso wie „die hohe Emotionalität in der Pflege“ vertreten. Bei der Frage nach dem, was erlernt werden soll, reichte das Spektrum von Mobbingursachen und –analysen bis hin zum Konfliktmanagement.
Als erstes machte die Referentin den Unterschied zwischen Mobbing und Feindseligkeiten deutlich. Während Mobbing gezielt, dauerhaft über eine längere Zeit auf eine Person gerichtet ist, finden Feindseligkeiten täglich -verdeckt oder offen- praktisch überall im Pflegealltag auf einer Ebene zwischen KollegInnen statt.
Hierbei kann es sich sowohl um verbale Übergriffe als auch um subtile Schikanen,
Sarkasmus oder Vorwürfe handeln.
Ein vergiftetes Arbeitsklima, sinkende Qualität, Gefährdungen und Fehler sowie Versagensängste bei den Betroffenen sind häufige Folgen dieser Feindseligkeiten. Gern attackierte Opfer sind Neulinge in der Pflege sowie andersdenkende und -handelnde KollegInnen, die nicht in das Selbstbild der Pflegenden und ihrer Gruppe passen. Die Liste der Gründe, warum es zu Feindseligkeiten kommen kann, ist extrem lang. Als wesentlich anzunehmen ist jedoch ein sogenannter Erfahrungsteufelskreis, in dem Jeder das Verhalten des Anderen durch gemachte Erfahrungen schon immer vorinterpretiert und dem Andern gar keinen Raum lässt. Dieses mitgebrachte Verhaltensschema ist nur sehr schwer zu durchbrechen und erfordert von allen Beteiligten den absoluten Willen, den Anderen zu akzeptieren, anzuerkennen, aktiv zuzuhören und auch dem Anderen sein Recht zu lassen.
Wer in feindseligen Situationen handeln oder vermitteln will, sollte zunächst einmal ganz besonders gut nachfragen: Was ist passiert? Wann ist es passiert? Warum ist es passiert? Wer hat es gesehen/ gehört? Wer war beteiligt? Was machen wir als nächstes?
Sehr eindrücklich verankerte Aurora Matticoli das gehörte theoretische Material durch Rollenspiele. Die TeilnehmerInnen konnten persönlich erlebte, als feindselig empfundenen Situationen nachspielen und mit Hilfe der Referentin Lösungswege ausprobieren.
Durch ihre offene, geist- und gestenreiche Art begeisterte Aurora Matticoli die ZuhörerInnen und ermutigte so, auch nicht einfache Sachverhalte zur Sprache zu bringen. Durch viele Beispiele wurden die theoretischen Inputs verdeutlicht und nicht selten mussten -trotz des nicht einfachen Themas- TeilnehmerInnen herzlich lachen über die klar strukturierten Hilfen, Antworten oder Beispiele von Frau Matticoli, die beim Publikum bestens ankam.
Mitgliederversammlung
Am Nachtmittag kamen dann 22 Mitglieder zur Mitgliederversammlung zusammen. Der Vorstand war vertreten durch Ulrike Döring, Gundula Lubig, Michel Weber, Elke Weyand und Diana Beelitz. Teils weit angereist, teils aus der näheren Umgebung des Rhein-Main-Gebietes begrüßten sich die einzelnen Mitglieder mit einem gemütlichen Plausch im Sonnenschein oder einem Kaffee im Wiesbadener Katharinenstift, bevor Ulrike Döring dann die Mitgliederversammlung nach einem kurzen Bericht zur Lage der Pflegeberufspolitik eröffnete.
Berufspolitik
Bei ihrem Bericht konkretisierte Ulrike Döring drei Kernbereiche der politischen Arbeit:
- Attraktivität des Pflegeberufes / Gewinnung neuer Interessenten dafür
- Verbesserung der allgemeinen Rahmenbedingungen für die Pflege
- Neuverteilung der Kompetenzen in den Gesundheitsberufen
Vor allem die schwierige personelle Ausstattung vieler Einrichtungen im Gesundheitswesen und die damit verbundene Überlastung vieler Pflegender war so in der jüngeren Vergangenheit Ausgangspunkt für vielfältige Aktivitäten der Pflegeberufspolitik.
Ein Thema, das seitens der Politik „verschleppt“ wurde, ist die Einführung des seit mehr als 2 Jahren vorliegenden neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und des damit verbundenen Begutachtungsverfahrens. Statt der bisherigen somatischer Orientierung auf Verrichtungen des täglichen Lebens geht der neue Begriff von Teilhabe am Leben aus. Das Begutachtungsverfahren bezieht u.a. neu die Auswirkungen dementieller Erkrankungen mit ein und führt zu 5 Bedarfsgraden. Die dem dann folgende Vergütung der Pflegeleistungen muss zwangsläufig einen größeren Personenkreis und auch ein erweitertes Leistungsspektrum berücksichtigen und wird somit in Folge zu einem besseren Stellenschlüssel in der Altenpflege beitragen. Die damit verbundenen Aspekte der Finanzierbarkeit sind allerdings der Grund dafür, dass die Entwicklungen so schleppend verlaufen. Deshalb ist eine wichtige Aufgabe der Berufsverbände, verstärkt dafür zu sorgen, dass die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und Begutachtungsverfahrens alsbald Realität wird, um sowohl die jetzt in der Pflege arbeitenden KollegInnen halten zu können, als auch neue Pflegende für den Beruf gewinnen zu können.
Zu weiteren Bemühungen in diese Richtung zählt der Deutsche Pflegerat, für den Ulrike Döring als Präsidiumsmitglied tätig ist, u.a. auch die baldige Gesetzgebung für eine dreijährige gemeinsame generalistische Ausbildung in den Pflegeberufen, die zu einer Ansehenssteigerung des Berufsbildes „Pflege“ beitragen soll. Doch auch hier verzögert sich die konkrete Umsetzung, weil die ursprünglich einhellige, politische Meinung zur notwendigen Zusammenfassung der Ausbildung von Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege nun wieder hinterfragt wird – unter anderem auch aus Gründen der bisher nach Berufen und Bundesländern sehr unterschiedlichen Finanzierung der Ausbildungen, die in eine für alle geltende Finanzierung zu überführen sind.
So bleiben den berufspolitisch Aktiven viele „Baustellen“, die sich teils nur sehr langsam ordnen. Doch bleibt zu hoffen, dass Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler mit seiner Aussage, das Jahr 2011 zum „Jahr der Pflege“ zu küren, nicht nur Umsetzungswillen sondern auch diesbezüglich Stärke in so manchem sich schleppend dahinziehenden Prozess beweist.
Aber nicht nur an die Politik, sondern auch an die Gruppe der in der Pflege beruflich Tätigen richtet sich Ulrike Dörings Appell. Sie macht mit Nachdruck deutlich, wie schwierig sich politische Interessen durchsetzen lassen, wenn lediglich 8% der Pflegenden in einem Berufsverband etc. organisiert sind. Immer wieder erntet man so in der Gesundheitspolitik nur ein müdes Lächeln der anderen Beteiligten, weil der Organisationsgrad und damit der erkennbare politische Wille der Pflegenden so gering ist.
Dies muss sich dringend ändern!!! Mit dem Aufruf, immer wieder KollegInnen im eigenen Arbeitsumfeld für die aktive Teilhabe in Berufsverbänden zu motivieren, startete Ulrike Döring dann in den Bericht über die Arbeit des Verbandes.
Bericht der Vorsitzenden
Hauptaufgaben des Vorstandes im Berichtszeitraum 2010/ 2011 waren vor allem die aktive Mitarbeit in den verschiedenen politischen Gremien wie der ADS, dem DPR, dem DEVAP, dem deutschen Bildungsrat oder dem Beirat der Zeitung PFLEGEN. Hier wurden die oben erwähnten Kernaspekte der Pflegeberufspolitik bearbeitet. Kurz erläuterten einzelne Verantwortliche des Verbandes hier ihre Aufgaben in den Gremien.
Weiterhin berichtete Ulrike Döring über die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Diese konnten weitestgehend stabil gehalten werden und es kamen neben Eintritten von Einzelmitgliedern auch einige neue korporative Mitglieder hinzu. Doch musste sie leider berichten, dass die mit der Veränderung der Satzung verbundene Hoffnung auf viele neue korporative Mitglieder bislang unerfüllt blieb. Es bleibt somit nach wie vor bei der alten, an die Mitglieder gerichteten Aufforderung: Mitglied wirbt Mitglied!
Besonderes Kennzeichen der EFAKS-Mitglieder ist aber ihre Treue und so gab es im Rahmen der Mitgliederversammlung zwei anwesende Jubilarinnen zu ehren. Dies war zum einen Gundula Lubig, der Ulrike Döring für 30-jährige Mitgliedschaft und langjährige Vorstandsverantwortung dankte. Zum anderen eine Jubilarin aus dem Jahr 2010 – Ulrike Bäßler für 30-jährige Mitgliedschaft und nach wie vor aktive Mitarbeit im Deutschen Bildungsrat. Irene Wendt dankte Ulrike Döring für ihre Mitarbeit für Mitglieder in der Region Thüringen/ Sachsen. Alle weiteren JubilarInnen werden den Dank des Vorstandes noch in schriftlicher Form erhalten.
Leider mussten aber auch einige Mitglieder von uns gehen, an die in der Mitgliederversammlung gedacht wurde.Insbesondere galt dies Elisabeth Spiess,
der früheren, langjährigen Geschäftsführerin des EFAKS, die am 25.12.2010 85-jährig nach längerer, schwerer Demenzerkrankung friedlich einschlafen durfte. Sie wurde am 29.12.2010 im Kreise ihrer Familie in Frankfurt beigesetzt. Frau Döring und Frau Jost nahmen für den EFAKS an der Beerdigung teil.
Danach erstattete Ulrike Döring den angereisten Mitgliedern einen ausführlichen Bericht über die Finanzen. Trotz einer angespannten finanziellen Situation geht die Arbeit mit Elan weiter und wird nach wie vor von den Mitgliedern unterstützt. Dazu gehört, dass auch im Jahr 2011 Bildungsangebote seitens des Verbandes gemacht werden.
Aurora Matticoli (Krankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe), die die Teilnehmerinnen am Morgen mit ihrer erfrischenden Art begeisterte, wird am 28.10.2011 im Rhein-Main-Gebiet eine Veranstaltung zum Thema „Kommunikation mit `schwierigen´ Angehörigen“ halten.
Bereits am 17.06.2011 gibt es ein Seminar zum Thema „Stressmanagement im Pflegealltag“ mit der Referentin Silvia Duske (Dipl. Sozialarbeiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Trainerin und Coach, NLP-Master). Für beide Seminare gibt es nur ca. 30 Plätze, so dass Frau Döring aufforderte, sich bald anzumelden (bei größerem Interesse können die Seminare weitere Male angeboten werden).
Ebenfalls zumindest terminlich in Planung ist bereits die Mitgliederversammlung 2012, die am 21.04.2012 in Wiesbaden stattfinden soll. Am Tag zuvor, dem 20.04.2012 sind die Mitglieder zur zentralen Fachtagung der ADS nach Frankfurt eingeladen, bei der dann ein aktuelles Pflegethema Gegenstand sein soll.
11/10 Glückwunsch, Ulrike Döring!
Ulrike Döring neues DPR-Präsidiumsmitglied
(KJ) In eigener Sache können wir Sie heute darüber informieren, dass Ulrike Döring, unsere Vorsitzende sowie Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen in Deutschland e.V. (ADS), nun auch ins Präsidium des Deutschen Pflegerates gewählt wurde. Der Verband kann daher nun mit seinen Belangen bis in die obersten Etagen der politischen Entscheidungsfindung durchdringen und Pflegepolitik mitgestalten.
Ulrike Döring wünschen wir viel Kraft für diese Arbeit!
08/10 Neuer Name - neuer Sitz
Liebe Mitglieder des Evangelischen Fach- und Berufsverbandes für Pflege und Gesundheit,
bitte beachten Sie bei Ihrer Korrespondenz mit uns, dass sich der Sitz des Verbandes geändert hat.
Die neue Adresse lautet ab sofort:
Auguste-Viktoria-Str. 16 65185 Wiesbaden
Postfach 2401
65014 Wiesbaden
Alle weiteren Kontaktdaten (Telefon, Fax, Mail) bleiben unverändert.
07/10 EFAKS-Pressemeldung: Die Vielfalt vereinen für einen gemeinsamen Weg in die Zukunft der Pflege:
Der Evangelische Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V.
Der bisherige "Evangelische Fach- und Berufsverband für Pflege e.V." (EFAKS) hat mit seiner neuen Satzung
auf die vielfältigen Herausforderungen in den Pflege- und Gesundheitsberufen reagiert und die Möglichkeit
geschaffen, sowohl andere Verbände von Pflegenden aus dem kirchlich-diakonischen Bereich als korporative Mitglieder
aufzunehmen, als auch für die Mitgliedschaft von Pflegenden attraktiver zu werden. Mit der neuen Vielfalt verbunden
ist der neue Name:
"Evangelischer Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V.".
Zukünftig sollen alle Fragen rund um die Pflege insbesondere im Hinblick auf pflegefachliche
Positionen und ethische Grundsätze im evangelischen Bereich gemeinsam diskutiert und in der Öffentlichkeit
sowie im politischen Raum vertreten werden. Die "evangelische Stimme" soll damit im "Chor" der Verbände in der
Pflege deutlicher vereint hörbar werden.
Als wesentlichste Ziele der zukünftigen Arbeit sieht der neue Verband die Förderung der Pflege und der
Pflege(aus)bildung zum Wohle aller an der Pflege beteiligten Personen, die weitere Förderung von Wissenschaft
und Forschung im Bereich von Pflege und Gesundheit sowie die Interessenvertretung der Pflege nach innen und außen.
Dies zukünftig gemeinsam zu leisten, ist eine interessante Herausforderung, der sich hoffentlich viele neue Mitglieder
und korporative Verbände stellen, um zusammen mit größerer Kraft zum Wohle der Pflegenden und der pflegebedürftigen
Menschen handeln zu können.
Bei Interesse und weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:
Ev. Fach- und Berufsverband für Pflege und Gesundheit e.V.
Vorsitzende Ulrike Döring
Auguste-Viktoria-Str. 16
65185 Wiesbaden
Tel: 0611/ 186 0 186
Fax: 0611/ 186 0 187
info@efaks.de
www.efaks.de
05/10 Neue Satzung des Evangelischen Fach- und Berufsverbandes für Pflege und Gesundheit e.V. als Grundlage für einen gemeinsamen Weg eingetragen!
Es ist geschafft!
Nach zweijähriger intensiver Arbeit sind alle Aufgaben zur Satzungsänderung erledigt -
die Satzung ist hinsichtlich der Gemeinnützigkeit vom Finanzamt akzeptiert, mit Wirkung vom
18.02.2010 ins Vereinsregister eingetragen und damit geltend.
Nun kann der Evangelische Fach- und Berufsverbandes für Pflege und Gesundheit e.V. endlich
die neuen Wege gehen, von denen wir in PFLEGEN 2009/ 2+3 und 2009/4 schon berichtet hatten.
Dazu gehört auch das "neue Gewand", in dem sich zukünftig die Hefte von PFLEGEN präsentieren.
Unsere weit über den Erscheinungszeitpunkt hinaus aktuellen Hefte mit ihren Schwerpunktthemen
sollen zukünftig schon auf den ersten Blick voneinander unterscheidbar werden und sofort Interesse wecken.
Eine Möglichkeit von vielen, mit denen wir unsere satzungsgemäßen Zwecke verwirklichen wollen.
Wir wollen in unserem Verband nun die Kräfte im evangelischen Bereich bündeln, um gemeinsam stärker zu
sein und uns besser einmischen zu können.
Wir wollen dies tun mit Ihnen, die Sie seit vielen Jahren Mitglied in unserem Verband sind und mit
hoffentlich vielen neuen Mitgliedern - Pflegenden aus allen Arbeitsbereichen und Handlungsfeldern
der Pflege sowie Schwesternverbänden und anderen im Diakonischen Bereich tätigen Verbänden mit ihren
Mitgliedern, die als Fachkräfte in einem Pflege- oder Gesundheitsfachberuf arbeiten und mit Ausbildungsstätten
der Pflege und Gesundheitsfachberufe als Korporative Mitglieder.
Näheres entnehmen Sie bitte der Satzung auf dieser Homepage.
In welchen Arbeitsstrukturen wir die in der Satzung festgelegten Zwecke verwirklichen - wie wir sozial-,
gesundheits- und berufspolitisch Einfluss nehmen können, erschließt sich aus den beiden Grafiken zu den
Arbeitsstrukturen auf der Homepageseite unter dem Menüpunkt Interessenvertretung.
Die EFAKS-Übersicht verdeutlicht zum einen die verschiedenen Möglichkeiten des Mitgliedseins im Verband, die in Mitgliederversammlung und Vorstand einmündet.
Zum anderen zeigt sie auf, wie wir Wirksamkeit entfalten über unsere aktive Mitgliedschaft in relevanten Verbänden/ Gremien,
wie dem Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege e.V.(DEVAP) und dem Deutschen Evangelischen Krankenhausverband e.V. (DEKV) sowie zentral der ADS.
In der ADS arbeiten wir nach der Satzungsänderung der ADS (siehe PFLEGEN 2009/4) mit den
fünf anderen evangelischen Verbänden und den beiden katholischen Verbänden nun ganz bewusst
gemeinsam als Arbeitsgemeinschaft der christlichen Schwesternschaften und Pflegeorganisationen
in Deutschland e.V. zusammen (siehe ADS-Übersicht).
Über die ADS wirken wir mit in den entscheidenden politischen Gremien der Pflege: im Deutschen Pflegerat e.V. (DPR),
dem Deutschen Bildungsrat für Pflegeberufe (DBR), der Registrierung beruflich Pflegender GmbH, der Bundeskonferenz
sowie in den Landespflegeräten.
Die inhaltliche Arbeit intensiviert sich in 3 Fachforen (Pflege, Profession, Internationalität / Ethik / Versorgungsformen in der Pflege)
sowie in Ad-hoc-Arbeitsgruppen und durch Verfügbarkeit von ExpertInnen.
Durch das gemeinsame Arbeiten und die Arbeitsteilung sind mehr Kräfte vorhanden und durch mehr
Menschen eine größere Expertise: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile!
Melden Sie sich, wenn Sie an irgendeiner Stelle mitarbeiten wollen und können: in der
Länderstruktur, als Expertin/e zu einem bestimmten Thema, als Ansprechpartner in einer Region ….
Und wenn sie das nicht können, ist es auch gut, denn Sie leisten einfach nur über Ihre Mitgliedschaft
einen wichtigen Beitrag zu unserem gemeinsamen Anliegen, und vielleicht können Sie ja für den Verband
und eine Mitgliedschaft werben!
11/09 Die ADS - Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen in Deutschland e.V. -
unter neuem Namen und mit neuem Vorstand
Die evangelischen und katholischen Mitgliedsverbände der ADS intensivieren ihre erfolgreiche Zusammenarbeit
mit neuer Satzung unter dem Namen "Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen
in Deutschland e.V." (ADS).
In der Mitgliederversammlung am 16.11.2009 wurde ein neuer Vorstand gewählt.
Ulrike Döring, Evangelischer Fach- und Berufsverband für Pflege e.V., seit 3 Jahren stellvertretende
Vorsitzende der ADS, wurde zur Vorstandsvorsitzenden gewählt. Sie arbeitet hauptberuflich als Referentin
für Pflege bei der EVIM Gemeinnützige Altenhilfe GmbH in Wiesbaden. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden gewählt:
Silke Rothert, Zehlendorfer Verband e.V., Leiterin des Ev. Aus-, Fort- und Weiterbildungsinstitut der ATEGRIS am Ev. Krankenhaus
Mülheim an der Ruhr und Franz Lorenz, Bundesgeschäftsführer der Caritasgemeinschaft für Pflege- und Sozialberufe
e.V., Freiburg.
 Der neue Vorstand der ADS von links nach rechts:
Silke Rothert, Ulrike Döring, Franz Lorenz
Renate Heinzmann, seit 1993 im Vorstand und ab 2003 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände
und Pflegeorganisationen e.V., kandidierte nicht mehr, nachdem sie Ende April in den Ruhestand verabschiedet worden war.
Die Mitgliedsverbände der ADS haben ihr viel zu danken. Nicht zuletzt gilt dies auch für ihren Einsatz für die
Umgestaltung der Arbeit der ADS nach dem Ausscheiden des Verbandes der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS)
unter der nun klaren Ausrichtung als Arbeitsgemeinschaft der christlichen Verbände und im guten ökumenischen Miteinander.
Wichtige Aufgabenschwerpunkte sehen die Mitgliedsverbände der ADS in naher Zukunft unter anderem in der berufspolitischen Arbeit
in Bezug auf die Umsetzung der die Pflege betreffenden Vereinbarungen im Koalitionsvertrag, die Verbesserung der Rahmenbedingungen
pflegerischer Arbeit, die Förderung der Selbstverwaltung der Pflege, die Neuverteilung der Aufgaben im Gesundheitswesen
und die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems zum Wohle der Bevölkerung, wie auch in der Weiterentwicklung der Pflegebildung
sowie in der Befassung mit ethischen Fragestellungen.
Die Arbeit der ADS wird sich auf Bundesebene, im Deutschen Pflegerat und im Deutschen Bildungsrat,
zu deren Gründungsmitgliedern die ADS gehört, wie auch in den Dachorganisationen der Pflege und Gremien auf den
Länderebenen vollziehen.
 Ulrike Döring und Renate Heinzmann
Wiesbaden/Berlin, 27.11.2009
Mitgliederversammlung macht den Weg frei in eine neue Zukunft des Verbandes
Neue Satzung für mehr Möglichkeiten der Mitgliedschaft,
(KJ) Nachdem aufgrund längerer Zeiterfordernis für den Abstimmungsweg der neugefassten Satzung mit
dem Finanzamt der geplante Maitermin der Mitgliederversammlung verschoben werden musste,
trafen sich am 14. Juli 2009 dann 22 Mitglieder des Evangelischen Fach- und Berufsverbandes
für Pflege e.V. in Hattersheim, um einen wichtigen Schritt auf dem Weg in eine neue Verbandszukunft zu gehen.
Auf Initiative des Präsidenten des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland
(DW der EKD) hatte eine Arbeitsgruppe an Konzeption und Satzung für einen neu aufgestellten
starken Evangelischen Fach- und Berufsverband, der unter Bündelung der Kräfte die Interessen
der beruflich Pflegenden auf evangelischer Seite zukünftig vertreten soll, gearbeitet.
Nur eine große und vereinte Gruppe hat politische Schlagkraft und kann zukunftsweisend
mitgestalten, so die Überlegungen die zur Neukonzeption führten (siehe auch PFLEGEN 2009/1,
Seite 4, "Satzungsänderung und neuer Name - Zeichen für neue Wege unseres Verbandes").
»» Lesen Sie hier mehr zur Mitgliederversammlung.
|